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Bücher Büchertisch
Jahrbücher des Forums Hamburger Autoren
Das aktuelle Jubiläumsjahrbuch (2009):
"Schreiben, das geht, aber Lesen, das halte ich nicht aus" (Textem Verlag, Hamburg)
Mit Texten von Sigrid Behrens, Paula Coulin, Martin Felder, Myriam Keil, Nicolai Kobus, Nils Mohl, Andreas Münzner, Maja Rettig, Christian T. Schön, Katha Schulte, Oskar Sodux, Wiebke Spannuth-Maginess und Alicja Wendt. 128 S., 7,- €, ISBN 978-3-941613-10-2.
Das Jahrbuch 2008
Mit Texten von Sigrid Behrens, Britta Günther, Myriam Keil, Nils Mohl, Andreas Münzner, Maja Rettig, Alexandra Saemmer, Christian T. Schön, Oskar Sodux, Wiebke Spannuth-Maginess und Birgit Utz. 80 S., 3,50 €.
Das Jahrbuch 2007
Mit Texten von Sigrid Behrens, Paula Coulin, Martin Felder, Britta Günther, Nils Mohl, Andreas Münzner, Maja Rettig, Oskar Sodux, Wiebke Spannuth-Maginess und Birgit Utz. 70 S., 3,- €.
Das Jahrbuch 2006
Mit Texten von Paula Coulin, Sigrid Behrens, Wiebke Maginess, Nils Mohl, Silke Stamm, Andreas Münzner, Martin Felder, Alexandra Saemmer, Birgit Utz, Britta Günther, Oskar Sodux, Maja Rettig, Matias Grzegorczyk sowie Alicja Wendt. 80 S., 3,- €.
Das Jahrbuch 2005
Mit Texten von Oskar Klett, Sigrid Behrens, Wiebke Maginess, Tanja Schwarze, Nils Mohl, Silke Stamm, Andreas Münzner, Martin Felder, Alexandra Saemmer, Birgit Utz, Britta Günther, Oskar Sodux, Maja Rettig, Matias Grzegorczyk sowie Alicja Wendt. 80 S., 3,- €.
Das Jahrbuch 2004 zum 15jährigen Bestehen in Jubiläumslänge
Mit Texten von Matias Grzegorczyk, Wiebke Maginess, Martin Felder, Alicja Wendt, Tanja Schwarze, Silke Stamm, Charlotte Richter-Peill, Nils Mohl, Iris Reichert, Britta Günther, Birgit Utz, Sascha Sajuntz, Andreas Münzner, Alexandra Saemmer sowie Sigrid Behrens. 120 S., 3,- €.
Ältere Jahrbücher
(weiter hier)
Die Jahrbücher sind zu beziehen bei unseren Lesungen oder auf Anfrage an buecher@forumlit.de.
FOR[U]MLIT
Die Jubiläumsanthologie zum zehnjährigen Bestehen des Forums junger Autorinnen und Autoren. Zugleich Jahrbuch 1999.
Mit aktuellen Texten der gegenwärtigen und ehemaliger Mitglieder. Enthalten sind Beiträge von Burkhard Schmeer, Johannes Ottmar, Ulfert Becker, Karen Duve, Mirko Bonné, Irena Stojanova, Christian von Thomsen, Anne-Dorkas Giesen, Mirjam Madlung, Oskar Klett, Stefanie Richter, Joachim Bitter, Matthias Göritz, Sonja Oh, Alexandra Saemmer, Alicja Wendt, Oskar Sodux, Sascha Sajuntz, Gordon Roesnik, Claudia Lenz, Kai Kresse, Inga Sawade und Robert Habeck. Erschienen bei der Achilla Presse, 1999, 208 S., 11,- €. ISBN 3-928398-64-4.
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Werke einzelner Autoren
Sigrid Behrens:
"DISKRETE MOMENTE"
Hanser 2007, 160 Seiten, 16.90 Euro.
Nacht in der Großstadt. Ein Häuserblock, manche Fenster erleuchtet, manche dunkel wie die sie umgebende Nacht. Wer lebt in diesem Haus? Wer sind die Menschen, die jetzt schlafen? Sigrid Behrens erzählt in diesem virtuosen Buch Lebens- und Liebesgeschichten: von Karl, der an seine verlorene Liebe denkt, von Helene, die schlaflos neben ihrem Mann liegt und ihr Leben an sich vorbeiziehen lässt, von dem Kind in seinem Bett mit all seinen Träumen und Ängsten. Die Geschichten bieten einen tiefen Blick in die Lebenläufe von Menschen, die nur scheinbar beziehungslos voneinander existieren.
Martin Felder:
"DIE BLUMEN MEINER NACHBARIN", Erzählung, SchwarzHandPresse, Flaach 2009, 32 S., CHF 25,-/ 17 Euro, ISBN 978-3-905659-20-7.
Myriam Keil:
"ANGST VOR ÄPFELN"
Kurzprosa, Edition Thaleia, 2007, 109 S., 12 Euro, ISBN 978-3-924944-85-8.
23 Kurzgeschichten formen hier ein Juwel innerer Gefühlswelten. Teils skurril, teils absurd, teils tragisch, aber immer mit Herz, nähert sich Myriam Keil den sonderbarsten Ängsten von Mitmenschen, ob in der Arbeit oder privat, ob alt oder jung. Wir fliehen vor unseren Erinnerungen, vor der Realität, wir fliehen vor Anderen, doch meist vor uns selbst. Es sind die kleinen Dinge des Alltags, die die Autorin hervorhebt und zum eigentlichen Thema ihrer Erzählungen macht. Ein Apfel, eine Schnittwunde, ein Einfahrtsverbotsschild wird zum Dilemma, fungiert als Auslöser. [...] Myriam Keils Sprache ist äußerst lyrisch und bleibt dennoch sachlich und präzise. In ihrer Zartheit bringt sie Knallhartes zum Vorschein. (Rezension der Literaturzeitschrift etcetera)
"EIN PLATZ AM FENSTER"
Gedichte, fza verlag, 2007, 100 S., 12,90 Euro, ISBN 978-3-9502299-3-6.
Der Gedichtband von Myriam Keil zeigt mit eindrucksvollen Bildern unterschiedliche Alltagsperspektiven auf und formt diese in lyrische Impressionen. Die Sprache von Myriam Keil ist konventionell, aber dennoch zeitgemäß. Sie bietet dem Leser einen direkten Zugang zu den Emotionen der Autorin und überträgt diese ohne Verzögerung. "ein platz am fenster" bietet essentielle und nachvollziehbare Kombinationen zwischen Innen- und Außenwelten. (Kurzbeschreibung des Verlags)
"SONNTAGS"
Erzählung, SuKuLTuR, Berlin 2008, 1,- €, ISBN 978-3-937737-91-1.
Auch hier seziert die Autorin kühl, durch den Mund der Erzählerin, die Banalität des Familienausfluges. Wenige Sätze genügen, um einen dunklen Blick unter die Oberfläche der ritualisierten Familienharmonie werfen zu können. (Pirmasenser Zeitung)
Nils Mohl:
"HIGH & LOW LEVEL LITBIZZ - Über den Berufs- und Karrierestart von Schriftstellern heute"
Essay. Artislife (www.artislife.de), 2006, 172 S., € 14,90, ISBN 3-938378-11-5.
Nils Mohl porträtiert den Schriftsteller in seinem unterhaltsamen wie scharfsichtigen Essay einmal nicht als Künstler, sondern als Netzwerker, Öffentlichkeitsarbeiter und selbständigen Unternehmer. Eine ungewohnte, fast schon ketzerische - oder sagen wir lieber: realistische Perspektive. "Ein Muss für Jungautoren", befand ein Leser auf amazon.de. Die Kieler Nachrichten urteilten: "erfrischend …", ein "Aufruf zum beherzten ‚Trotzdem’." Das Buch ist weder Ratgeber noch Polemik noch Erfahrungsbericht, sondern eine vielstimmige Analyse, bei der vor allem die Protagonisten selbst beim Wort genommen werden: Autoren, Agenten, Lektoren, Journalisten und Kritiker. Nils Mohl wertet schonungslos aus, wie diese den Weg des Schriftstellers in den Literaturbetrieb beschreiben.
"KASSE 53"
Roman, Achilla Presse 2008. Ca. 210 Seiten. 16,- Euro. ISBN 978-3-940350-03-9. Weitere Informationen unter kasse53.de.
Sechs Tage im August 1999. Deutschlands größtes technisches Kaufhaus, CD-Abteilung. Mehr als 3.000 Kunden bezahlen hier beim Kassierer von Kasse 53 zwischen Montag und Samstag ihre Ware und werden so für wenige Momente Teil seines Lebens – eines in seiner Banalität abstrusen und deprimierenden, aber eben deshalb auch komischen und poetischen Alltagsuniversums.
Kasse 53 erkundet das Verhalten der Menschen am Point of Sale, die Sitten und Gebräuche des Menschen als Konsument. Es geht um Geld, Kartenzahlungen und Rohrpost. Um Macken, Ticks, Schrullen und Polyethylentragetaschen. Um das 99-Pfennig-Prinzip, Ladendiebstahl, Kaufsucht und praktische Enzyklopädie. Um kupferplattierten Flussstahl, Pheromone, eine sich täglich wiederholende Odyssee zwischen Innenstadt und Stadtrand – und um Fragen der Haltung.
Nils Mohl legt mit Kasse 53 ein außergewöhnliches Romandebüt vor. Aus Sicht eines Mannes ohne feste soziale Kontakte wird mit einer heimtückischen Affirmation das Kaufhaus als ein Lebens- und Handlungsraum beschrieben, in dem sich die Geheimnisse der Existenz offenbaren. Die Woche des Kassierers: geschnitten in Erzählschübe im Kassenbonformat. Ein beispielloses literarisches Unternehmen.
"ICH WÄRE TENDENZIELL FÜR EIN HAPPY END"
Erzählungen, Plöttner Verlag 2009. 138 Seiten. 14,90 Euro. ISBN 978-3-938442-65-4. Weitere Informationen unter www.happy-end-storys.de.
Zwölf Storys: Genau ein Dutzend Mal der Blick auf die Bruchstellen unserer Alltagswirklichkeit. Wenn Nils Mohl ansetzt, ist es, als schlüge die Zeit Kapriolen, als säße man mit seinen Vorstadt-Helden in der Küche und warte darauf, dass die Welt Feuer fängt, oder als läge man auf einer Wiese am See und höre beim Blick in die Wolken plötzlich Musik im Kopf. Immer wieder stoßen seine Figuren an die Grenzen der Realität und ihrer Beziehungsfähigkeit. Doch der Autor begibt sich nicht auf die Suche nach Ursachen, er beobachtet – und das in einer Sprache, die sinnlich ist, lakonisch und präzise. Storys wie Filme von Michelangelo Antonioni.
Andreas Münzner:
"DIE HÖHE DER ALPEN"
Roman. Rowohlt, 2002, 240 S., 17,90 €.
Ausgezeichnet mit dem Preis der Jürgen-Ponto-Stiftung für das beste literarische Debût 2002, mit dem Irmgard-Heilmann-Preis 2003 für die beste literarische Neuerscheinung aus der Hamburger Literatur, einer Anerkennungsgabe der Stadt Zürich und dem Einzelwerkpreis der Schweizerischen Schiller-Stiftung.
ISBN 3-498-04484-2.
"GEOGRAPHIEN"
Prosaminiaturen. Liebeskind, München, 2005, 128 S., 14,90 €. ISBN: 3935890338.
In diesem Band - so der Verlag - vereint Andreas Münzner Prosaskizzen von einer Welt, in der die Entfernungen zwischen Orten geringer werden und die Abstände zwischen den Menschen größer. Lakonisch, distanziert und mit schwarzem Humor beschreibt er Personen und deren geographische Affinität, er erzählt von Freundschaft und Einsamkeit, Fernweh und Heimat. So entstehen literarische Landkarten, die auf ebenso behutsame wie eindringliche Weise unsere Gegenwart abbilden. Die Literarische Welt urteilt: Was für eine Verschwendung. In diesem Buch stecken ungelogen 84 Bücher. Auf 130 Seiten. Das ist Saisonbestleistung. Aber nicht nur der Stoffquantität halber ist dieser Kürzestgeschichtenband […] bemerkenswert. Er versammelt […] extrem verdichtete Geschichten über Menschen, denen die Welt offen steht, deren Welt aber immer enger wird, weil ihnen die Perspektiven abhanden kommen. […] Das ist kein sonderlich neuer Befund für diese Generation. Aber so radikal zugespitzt, so aufschlussreich wie in diesem Sammelsurium der Biographien, Lebensweglinien hat man es selten gelesen.
"DIE ORDNUNG DES SCHNEES"
Gedichtband, zu Klampen!, 2005, 48 S., 17,- €. ISBN 3933156831.
In seinem ersten Gedichtband – so wirbt der Verlag – lässt Andreas Münzner die Erscheinungen und die Dinge sprechen und geht mit seinen Metaphern über gewohnte Grenzen. Seine Welt entsteht aus einem feinen Empfinden für das Absurde in bekannten Wahrnehmungen.
Übersetzungen von Andreas Münzner:
Noëlle Revaz: "Von wegen den Tieren", Roman, übersetzt aus dem Französichen, Urs Engeler Editor, 312 S., 22,- €, ISBN 3-905591-81-2.
Für ihren Roman "Rapport aux bêtes" wurde die 1968 geborene, in Lausanne lebende frankoschweizer Autorin Noëlle Revaz 2002 mit einem Preis der Schiller-Stiftung und dem Prix Marguerite Audoux ausgezeichnet. "Von wegen den Tieren" ist der Monolog von Paul, der von seinen Tieren, der Frau, die er Vulva nennt, einigen namenlosen Kindern und dem Leben auf dem Hof erzählt. Aus der eindringlich-fremdartigen Sprache, einer künstliche Mundart, die sich nicht verorten lässt, wird darin eine Welt geschaffen, die einem nah geht und doch zugleich entzieht. Findlingen gleich, die zeit- und ortsfremd sind, fügen sich die Worte zu einer (Sprach-)Landschaft zusammen, die vom Gefangensein in und von der Befreiung durch Sprache und Sprechen erzählt. Roger Willemsen urteilt: "überragende Übersetzung", "das konnte kein Übersetzer landläufiger Art in dieses Idiom bringen" (LiteraturCLUB auf 3sat).
"STEHLE"
Roman, Liebeskind, München 2008, 256 S., 18,90 €. ISBN 978-3-935890-55-7.
Wenn man dieses Buch aufschlägt und ihn zur Tür hereinlässt, ist es um einen geschehen. Denn vor Stehle gibt es kein Entkommen. Andreas Münzners neuer Roman ist die doppelbödige Geschichte einer Provokation, einer schleichenden Landnahme. Eine Lektüre auf dünnem Eis, voll absurder Komik und hintergründigem Ernst.
Oskar Sodux:
"KREUZZÜGE IN DIE GRAUZONE", Erzählungen, Rospo Verlag, 1995 (vergriffen)
"ES RIECHT NACH ZIRKUS", Erzählungen, Achilla Presse, 1996
"TRIEBWAGENFAHRT INS BLAUE HINEIN", Erzählung, durchschuss-Verlag, 2000
"NEUES AUS ALLERWELT", Roman, Achilla Presse, Hamburg 2008, 16,- €, ISBN 978-3940350053 (Rezension ZEIT-online)
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Ausgewählte Anthologien mit Beiträgen von Autorinnen & Autoren des Forums:
Der Hamburger Ziegel - Jahrbuch für Literatur
Erscheint bei Dölling & Galitz
Als Jahrbuch für Literatur gibt der Hamburger Ziegel seit seinem erstmaligen Erscheinen 1992 nicht nur einen hervorragenden Überblick über die Literaturszene der Hansestadt in all ihren Facetten sondern zeichnet in Ergänzung zu unseren eigenen Jahrbüchern in nicht unerheblicher Weise auch den Werdegang des Forums und seiner gegenwärtigen und ehemaligen Mitglieder nach. Beispielsweise nachzuschlagen in:
Ziegel VIII, Ausgabe 2002/03 mit Texten u.a. von Andreas Münzner, Silke Stamm, Tanja Schwarze, Sigrid Behrens, Alicja Wendt, Charlotte Richter-Peill und als Ehemaligen von Karen Duve, Matthias Göritz und Gordon Roesnik
Weitere ausgewählte Veröffentlichungen von Forumsautorinnen und -autoren in Anthologien und ähnlichen Publikationen.
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Werke ehemaliger Mitglieder
(weiter hier)
Stand: 02.01.2010 Druckversion dieser Seite |
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